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22.11.2017 : 23:25 : +0100

1616

Gründung des dschusenischen Reiches Aichin unter Nurhaci und Kriege gegen mongolische Stämme und gegen die Ming-Chinesen

1620-1628

Bündnisverträge mit verschiedenen mongolischen Stämmen

1636

Hong-Taji, Sohn Nurhacis, erklärt sich zum Herrscher der Mandschuren und ruft das Qing-Reich aus. 49 südmongolische Fürsten nehmen an der Feier teil. Beginn der Trennung von Innerer und Äußerer Mongolei.

1638

Gründung des "Amtes für koloniale Belange", das sich mit de RMongolei, später auch mit Tibet und Ostturkestan (Sinkiang) gefaßt.

1639

Gründung des Klosters Ix Xuree in Urga (Ulaan Baatar)

1687/90

Krieg zwischen den Westmongolen unter Galdan und Xalx-stämmen. Galdan wird von Qing-Truppen geschlagen

1691

In Doloon nuur (Innere Mongolei) unterstellen sich 34 Xalx-Fürsten dem Qingherrscher und unterschrieben ein Edikt, in dem die Äußere Mongolei halbkoloniales Außenterritorium des Qing-Reiches mit Tributpflicht wird.

1996/97

Galdan, der erneut angreift, wird vernichtend geschlagen (im heutigen Hovd Aimak)

1720

Truppen der Qing erobern Lhasa und verdrängen dort die Dsungaren nach 80jähriger Herrschaft

1727

Im Vertrag von Burinsk wird die Grenze zwischen dem Qing-Reich und Russland gezogen. Dadurch kommt Burjatien zu Russland

1731

Die Dsungaren besiegen die Qing-Truppen im heutigen Bajan-Ölgij-Ajmag. Sie werden erst in der Gegend von Erdene Dzuu geschlagen. Das Altai-Gebirge wird in anschließenden Verhandlungen als Grenze zischen Dsungaren und Xalx festgelegt.

1755

Vernichtung des Dsungarenreiches durch eine chinesische Armee. Nahezu vollständige physische Vernichtung der Dsungaren.

1761

Das "Amt für koloniale Angelegenheiten" bekommt seine endgültige Form