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22.11.2017 : 23:26 : +0100

Innerhalb eines Jahrhunderts hat sich die Mongolei von einem Land mit ca. 600.000 Einwohnern, die mit wenigen Ausnahmen der klerikal-feudalen Oberschicht in Jurten lebten zu einem Land mit ca. 2,5 Millionen Einwohnern entwickelt, von denen mittlerweile etwa die Hälfte in den wenigen städtischen Zentren lebt.

Mit der Wende hat sich die schon im Sozialismus einsetzende Tendenz der Migration in die städtischen Zentren verstärkt. Diese nur zeitweilig aus Versorgungsengpässen heraus unterbrochene Landflucht macht heute UlaanBaatar zu einer Stadt, die tendenziell ihrer eigenen Entwicklung nicht mehr Herr wird.