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21.9.2017 : 5:05 : +0200

Mongolische Namensgebung

Dass der Vorname unveränderlich und aus einer Liste "erlaubter" und dazu noch geschlechtsspezifischer Namen auszuwählen sei, dass jeder Mensch einen über die Abstammung mit Ausnahme der Eheschließung im Prinzip nicht veränderlichen Familiennamen zu führen habe, dies ist deutsche Vorstellung und in Deutschland gerade mal seit 140 Jahre gesetzlich normiert. Schon in anderen EU-Staaten wird diese Vorstellung so nicht mehr geteilt.

Umso weniger in Ländern wie der Mongolei. Wie dort Namen gebildet werden, das ist Gegenstand dieser Seite.

Der mongolische Namensbaukasten

Jeder Mongoleireisende wird früher oder später auf die Schönheit der mongolischen Namensgebung stoßen. Anscheinend fernab von jedem Katalog katholischer Namenspatrone oder anderer festgefügter bürokratisch genehmigter Vorschriften zur Namensgebung, erblüht hier eine Namenssteppe mit immer neuen Blumen. Opens internal link in current windowWeiterlesen...

Das Kreuz mit den Namen

Wie eine Mongolin in Deutschland Gefahr läuft anstelle des eigenen nunmehr den ihres Vaters zu tragen, erzählt diese Geschichte ungewollten Namensverlustes. Opens internal link in current windowWeiterlesen...

Mongolische Namensgebung im Sozialismus

Opens external link in new windowDr. Ines Stolpe hat über die mongolische Namensgebung in der sozialistischen Zeit einige interessante Aspekte zusammengetragen. Insbesondere zeigt sie, wie das traditionelle offene System der mongolischen Namensbildung die soziale, politische und kulturelle Wirklichkeit der Sozialistischen Volksrepublik kreativ aufzunehmen in der Lage war. Opens internal link in current windowWeiterlesen...

Kalmückische Namen

Dittmar Schorkowitz hat in einer Monographie Personennamen, Personennamengebrauch und Verwandtschaftsbezeichnungen bei den Kalmücken dargestellt. Opens internal link in current windowWeiterlesen...