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22.11.2017 : 23:25 : +0100

Ethnographie Zentralasiens

Die Ethnographie Zentralsiens ist über die Jahrhunderte hinweg einigermaßen verwirrend. In vielen Wanderungsbewegungen verschieben sich die Siedlungsgebiete der Völker, ganze Völker verschwinden infolge von Kriegen. Hinzu kommt, dass diese Völker je nach Überlieferung dann auch noch unter unterschiedlichen Namen in die Forschung eingingen. Einen gedrängten Überblick über die Ethnographie Zentralsiens bietet ein Skriptum an der Universität Wien. Opens external link in new windowweiterlesen


Zentral- und Hochasien – kontinentale Peripherie im Schnittpunkt der Kulturen

von Prof. Dr. Jörg Stadelbauer

Der Raum zwischen Kaspischem Meer und Amur, zwischen den südsibirischen Hochgebirgen und dem Himalaya, umfaßt das größste abflußlose Gebiet der Erde. Die Tiefländer gehören dem altweltlichen Trockengürtel an, bei den Hochländern handelt es sich weithin um Kältewüsten. Nur wenige Gunstlagen am Gebirgsaustritt von Flüssen entwickelten sich zu Oasen. Trotz der ungünstigen Naturbedingungen konnten sich bedeutende Kulturen herausbilden, deren wirtschaftliches Spektrum von verschiedenen Formen des Pastoralismus bis zu Oasenkulturen mit intensiver Landnutzung und exzessivem Bergbau reicht.(der Artikel wurde Ende der 90er Jahre geschrieben).

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