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Zerfall und innermongolische Kämpfe

Schon 1294 wurde das mongolische Großreich in vier Teilreiche aufgeteilt. Das größte davon war die Yüan Dynastie unter Kubilai Khan. Dieser war gleichzeitig der Khagan, also die oberste Instanz des Reiches. Im Norfsesten war das Khanat der Goldenen Horde, im Südwesten das Il-Khanat (1256–1335) und im Zentrum war das Tschagatai-Khanat.

Diese Reiche einzelnen Reiche entfernten sich im Verlauf der Zeit immer weiter voneinander. Teilweise führten sie auch sehr bald Kriege gegeneinander (z.B. Il-Khane gegen Goldene Horde). Die ursprüngliche mongolische Oberschicht der Eroberer (oftmals schon sehr „ausgedünnt“) vermischte sich  mit der Bevölkerung der eroberten Gebiete. Aus dem Khanat Tschagatai entwickelte sich das kurzfzeitige Reich des Timur Lenk (Tamerlan), das bis weit nach Indien (bis Delhi) reichte und auch das Gebiet des zerfallenen Il-Khanats unter seine Herrschaft brachte.

Der Zusammenbruch der Yüan-Dynastie durch die Revolte der Ming brachte den Zusammenbruch des mongolischen Kernlandes, Die in der heutigen Mongolei verbliebenen Nachfahren lieferten sich lange Zeit Kriege mit den im Westen lebenden Oiraten. Diese bestimmten lange Zeit die mongolische Geschichte im Kernland, herrschten über Tibet. Erst in dieser Zeit entstand der Begriff der Khalkha-Mongolen, die heute die Mehrheitsbevölkerung der mongolei bilden.

Durch den Siegeszug der Mandschu im 17. Jahrhundert (Qing-Dynastie) und den Niederlage der Westmongolen wurden die Westmongolen entscheidend geschwächt und Mitte des 18. Jahrhunderts nahezu völlig vernichtet.

Eine Genealogie der mongolischen Khane seit Dschingis Khan mit einem Schwerpunkt auf di verschiedenen Khanate Mittelasiens hat Keyyl Ross auf dieser Webseite zusammengestellt: http://www.friesian.com. Wir haben diese Seite mit freundlicher Genehmigung des Autors als PDF übernommen. Neben einer Darstellung der verwickelten Geschichte Mittelasiens enthält die Seite auch noch eine Genealogie der Seldschuken. Weiterlesen…

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