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14.11.2018 : 7:33 : +0100

Steinkohleabbau und Rekultivierung

Erst waren wir skeptisch: Die mongolische Chronik von Frau Renate Bormann hatte von der Rekultivierung einer alten Kohlegrube im Saixan Som des Bulgan Aimag berichtet. Da wir aber im Sommer 2010 zum Naaadam eben dort waren, konnten wir an Ort und Stelle die Nachricht überprüfen.

Die Grube selbst befindet sich etwa 20 km außerhalb des Somon Zentrums. Keine technisch Einrichtung oder eine bessere Piste wies uns den Weg. Und da lag sie vor uns - nahezu menschenleer (es war Naadam-Tag) und doch eindeutig zu identifizieren: Ein kleines Wohnhaus für die Arbeiter mit einem Gemüsegärtchen unterhalb der Abraumhalde, einige LKWs zum Transport der Kohle, ein oder zwei Bagger.

Copyright 2010 Sabine Haluszka-Seidel

Unterhalb des Abraums: Ein Kartoffelfeld zur Selbstversorgung

Copyright 2010 Sabine Haluszka.Seidel

Etwa 10 Meter über der Piste war die aktive Grube: Ein dicker Kohleflöz war nur durch wenige Meter Erde und Gestein bedeckt und wurde durch Bagger ausgehoben.

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Copyright 2010 Sabine Haluszka-Seidel - Der freigelegte Kohleflöz

In der Umgebung der Mine: Einfache Hütten der Belegschaft

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Ein Feld mit Gemüse zur Selbstversorgung

Copyright 2010 Sabine Haluszka-Seidel

Auf der anderen Straßenseite umgibt ein massiver Zaun die Rekultivierungsfläche. Bodensetzungen machen das Betreten evtl. noch gefährlich. Wichtiger allerdings ist das ungestörte Wachstum der Pflanzen, um die Erosion zu verhindenr. Ein Beweidung der Fläche muß über die ersten Jahre verhindert werden.

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