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22.11.2017 : 23:23 : +0100

Das Ger - das Zentrum des mongolischen Lebens

Ger ist die mongolische Bezeichnung für das mobile Haus aus Filz, das als Jurte in ganz Zentralasien das Zentrum des nomadischen Lebens darstellt. 

Folgenden Artikel stellte uns freundlicherweise Prof. Erich Lehner vom Institut für Architektur- und Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege, an der Technischen Universität Wien zur Verfügung, der umfassend über Opens external link in new windowaußereuropäische Architektur (und hier besonders auch die mobilen Behausungen) aus Sicht der Architektur veröffentlicht hat. Opens internal link in current windowWeiterlesen... 00 - 7


Die Teile der mongolischen Jurte

Johannes Schubert hat in seinen "PARALIPOMENA MONGOLICA" die Einzelteile eines mongolischen Ger im Detail beschrieben. Opens internal link in current windowWeiterlesen...


Zelte - die Architektur der Nomaden

Eines der schönsten Bücher über Zelte der Nomaden ist das Buch von Torvald Faegre:

Zelte - Die Architektur der Nomaden, papyrus Verlag,  ISBN 3 - 922731 - 00 - 7

Leider ist auch dieses Buch vergriffen und nur noch antiquarisch erhältlich. Es enthält solide Informationen zu allen Zelten der Nomaden, darunter auch ein ausführliches Kapitel über die Jurte. Es enthält folgende Kapitel

  1. Das schwarze Zelt
  2. Matten und Lederzelte des Mittleren Ostens
  3. Die Jurte
  4. Die Zelte Sibiriens
  5. Das Lappenzelt
  6. Das Eskimozelt
  7. Die Zelte der nordamerikanischen Taiga
  8. Das Tipi

Alle Zeltformen (wobei die Jurte auch bei Faegre eher als Haus bezeichnet wird) werden ausführlich mit Zeichnungen beschreiben: Aufbau, Transport, Vor- und Nachteile, kultureller Kontext etc.